Muss man sich morgens das Gesicht waschen?

Eine der meistgestellten Fragen, die wir erhalten ist, ob man sich morgens das Gesicht zu waschen braucht. Mit ein paar wenigen Ausnahmen ist unsere Empfehlung 'Nein'. Lest im folgenden warum das Überspringen des Cleansers am Morgen die Hautbarriere stärken kann, wie das Ganze im Zusammenhang mit Unreinheiten und sogar Anti-Aging steht und welche Alternative wir euch empfehlen, solltet ihr morgens trotzdem einen Frische-Kick haben wollen. 

Muss man sich morgens das Gesicht waschen?

Wenn ihr euch jeden Morgen das Gesicht mit einem Cleanser reinigt und es eurer Haut gut geht, bleibt dabei. Wenn ihr aber Symptome habt, wie Hauttrockenheit, Juckreiz, Rötungen, Sensibilität, bis hin zu Unreinheiten, empfehlen wir euch die morgendliche Reinigung mal für 2-3 Wochen zu überspringen und zu sehen, wie es eurer Haut damit geht.

 

Was passiert, wenn ich mir mein Gesicht zu oft reinige?

Ein Reiniger kann nicht wirklich zwischen Partikeln, wie z.B. Make-up auf der Haut und den hauteigenen Lipiden unterscheiden. Er wäscht einfach beides mit runter. Das bedeutet, je öfter man mit einem Cleanser reinigt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zu viele hauteigene Lipide auszuspülen und damit die Hautbarriere zu schwächen. Das ist ein Effekt, der unter Umständen erst nach einigen Monaten eintreten kann und sich dann in sensibler, schuppiger Haut und Rötungen äußern könnte. Oder man bekommt z.B. plötzlich eine Reaktion auf ein Produkt, weil die Hautbarriere zu geschwächt ist.

 

Wann sollte ich mir morgens das Gesicht reinigen? 

Wenn du über Nacht Produkte, mit Stoffen wie z.B. Retinolen oder starken Säuren auf der Haut hattest, empfehlen wir dir morgens vorsichtshalber das Gesicht zu reinigen. Besonders im Frühjahr/Sommer verringerst du so das Risiko eventueller Reaktionen mit möglichen Produktresten auf der Haut und den Sonnenstrahlen.

 

Gibt es eine Alternative zur morgendlichen Reinigung?

Ihr könnt die Reinigung komplett überspringen. Wenn ihr allerdings morgens einen Frischekick braucht oder mit einem öligen Film auf der Haut aufwacht, den ihr gerne loswerden wollt, empfehlen wir euch die Rosenwasser-Technik.

 

Die Rosenwasser-Technik

Greift einfach zu eurem Toner oder liebsten Blütenwasser, sprüht etwas davon aufs Gesicht und nehmt das ganze wieder sanft mit einem Frotteetuch oder Wattepad ab. Bei Lena von Paper&Powder findet ihr sehr schöne handliche und wiederverwendbare Pads. Die mechanische Bewegung wird helfen überschüssigen Talg loszuwerden und das Gesicht hautbarrierefreundlich zu reinigen. Zudem haben die meisten Toner und Blütenwasser einen hautfreundichen ph-Wert von 5. Das sollte der Haut zusätzlich zugute kommen, denn sie mag es gerne leicht sauer.

TRUE Organic Basics Rosenwasser Technik Review

 

Was sind die Vorteile einer starken Hautbarriere?

Jede Technik, jedes Produkt das wir anbieten und auf den Markt bringen werden, muss eine Frage mit Ja beantworten: "Ist das gut für die Hautbarriere?" bzw. "Inwiefern unterstützt es den Erhalt oder Aufbau der Barriere?". Forschung und Medizin zeigen, dass eine Hautbarriere in Balance zu weniger Sensibilität und Trockenheit neigt, sogar langsamer altert. Zudem neigt eine starke Hautbarriere zu weniger Verhornungsstörungen und ist in der Lage Entzündungen besser zu regulieren. Das kann die Wahrscheinlichkeit für Unreinheiten senken und den schnelleren Heilungsprozess von vorhandenen Unreinheiten unterstützen.

 

Haut im Winter

Gerade im Winter kann die Haut von der Rosenwasser-Technik besonders profitieren, da die hauteigenen Lipide sie vor einem übermäßigen Wasserverlust bewahren und so Trockenheit vorgebeugt werden kann. In diesem Blog Beitrag von uns erfahrt ihr noch mehr zum Thema Hautpflege im Winter.

 

Dein Team TRUE - FOR A STRONG SKIN-BARRIER.